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Blütenkonfetti lebt von Farbe, Leichtigkeit und natürlicher Schönheit. Damit das gelingt, ist die richtige Trocknung der wichtigste Schritt überhaupt. Jede Methode hat ihre Vorteile – und ein paar kleine Stolperfallen. Hier kommt der Überblick.

Warum das Trocknen so wichtig ist

Frische Blüten enthalten viel Feuchtigkeit. Wenn sie nicht richtig trocknen, verlieren sie ihre Farbe, werden braun oder sogar schimmelig. Die passende Methode entscheidet also direkt über die Qualität deines Konfettis.

1. Trocknen an der Luft – die schonendste Methode

Die Zimmer-Variante ist super unkompliziert.

So geht’s:

  • Blüten vorsichtig zupfen oder schneiden
  • Einlagig auf Küchenpapier oder ein feines Sieb legen
  • Trocken, warm, gut belüftet lagern
  • 2–5 Tage warten, je nach Blütensorte

Vorteile:
Schont Farben, keinerlei Technik nötig, natürlicher Prozess.

Nachteile:
Dauert länger und ist wetterabhängig.

2. Trocknen im Ofen – schnell, aber vorsichtig

Ideal, wenn du spontan Konfetti brauchst.

So geht’s:

  • Backofen auf 30–40°C
  • Tür leicht geöffnet lassen (Holzlöffel einklemmen)
  • Blüten einlagig auf Backpapier
  • Alle paar Minuten checken
  • Dauer: 20–60 Minuten

Vorteile:
Schnell, planbar.

Nachteile:
Zu hohe Hitze = Farben bleichen aus, braune Ränder entstehen.

3. Trocknen im Dörrautomat – perfekte Ergebnisse

Wenn du regelmäßig Konfetti machst, lohnt sich die Anschaffung.

So geht’s:

  • Temperatur 30–40°C
  • Blüten locker verteilen
  • 1–3 Stunden, je nach Sorte

Vorteile:
Gleichmäßige Trocknung, kräftige Farben, kein Aufpassen nötig.

Nachteile:
Extra Gerät.

Welche Methode für welche Blüten?

  • Hortensien: Lufttrocknen oder Dörrautomat
  • Rosen: Ofen oder Dörrautomat
  • Kornblumen: Lufttrocknen, super unkompliziert
  • Lavendel: Bündelweise kopfüber, später zerzupfen

Fehler vermeiden

  • Zu dicke Schichten → Blüten trocknen ungleichmäßig
  • Zu hohe Temperaturen → Ausbleichen
  • Zu feuchte Räume → Schimmel
  • Direkte Sonne → Farben verlieren Intensität